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Sauerampferkino im März

Sauerampferkino

Von kleinen und von großen Kindern

Das Sauerampferkino startet am Freitag, den 6. März, um 20.00 Uhr mit einem vielfach ausgezeichneten Film über die Jugendjahre der legendären schwedischen Kinderbuchautorin und „Pipi Langstrumpf“-Erfinderin. Astrid Lindgren war nicht nur Schöpferin wunderbarer Kinderbücher. Sie war auch eine Frau, die für ihr uneheliches Kind kämpfen musste. Davon erzählt der Film "Astrid". Erst ihre schwierigen Erfahrungen auf der Schwelle zum Erwachsenwerden ermöglichten ihre Entwicklung zu einer Autorin der Ausnahmeklasse. Lindgrens starker Wille, mit dem sie sich schon als Teenager über alle Konventionen ihrer Zeit hinwegsetzte, lebte in den Heldinnen ihrer Bücher weiter. Und ihr Kampf um ein selbstbestimmtes Leben ist auch heute, fast 100 Jahre später, noch höchst aktuell.

Am Freitag, den 13. März, folgt ein brandneuer österreichischer Spielfilm: "Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein" basiert auf der gleichnamigen Erzählung des 1947 in Wien geborenen Künstlers André Heller, die deutlich autobiografische Züge trägt, wobei jedoch die Fantasie beim Schreiben die Oberhand hatte. Zwischen Skurrilität, Tragik und Komik schildert der Film eine Nachkriegskindheit im Österreich der späten 1950er-Jahre und liefert ein leidenschaftliches Plädoyer für Kreativität.

So wird man seinen Sohn doch noch nennen dürfen: Mit dem beim Film Festival Köln 2019 zum Besten Spielfilm nominierten  Film "Der Vorname" bringt  das Sauerampferkino am  20. März die deutschen Version eines französischen Kammerspiels  in den Veranstaltungssaal der Quelle. Die gut geölte Konversationskomödie, in der sich die Kommunikation bei einem familiären Abendessen in wechselnden Streits entzweit, findet am Schluss zu einem Ende, das das Publikum gut gelaunt nach Hause entlässt. „Swimming with Men“ ist ein Spielfilm voll von  hintergründigem britischem Humor und wird am 27. März Hoffnung gegen die Sinnlosigkeit des Lebens verbreiten. Wasserballett gilt nicht gerade als männlichste der Körperertüchtigungen, aber in Oliver Parkers Film findet ein Buchhalter in der Midlife-Crisis durchs Tanzen im Bassin tatsächlich neuen Lebensmut. Und das  vermittelt der Regisseur nicht mittels oberflächlich witziger Effekte, sondern mit dem nötigen Ernst und der gebotenen Sensibilität. Überhaupt ist „Swimming with Men“ eine Emanzipationsgeschichte und eine souveräne Absage an die Klischees von Coolness und Härte, die sich hartnäckig an filmische Männerbilder heften.

 Jeweils um 20.00 Uhr in der Quelle Bad Sauerbrunn, Veranstaltungssaal, Schulstr. 14 Eintritt € 5.-  Achtung: Begrenzte Platzanzahl vorhanden

Fr 6.3.2020  ”Astrid”

Fr 13.3.2019  “Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein”

Fr 20.3.2019  “Der Vorname”

Fr 27.3.2019  “Swimming with Men”

 

Foto-Copyright: Astrid © Filmladen Filmverleih Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein © Dor Film Der Vorname © 2018 Constantin Film Verleih GmbH Swimming with men © © 2017 STUDIOCANAL

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